Igelmetal – Heimat der Iron Igels

Was ist denn hier los!?

Kurzfassung
Igelmetal ist kein Webzine mehr. Weil Igelmetal nie nur ein Webzine, sondern in erster Linie ein Haufen verrückter Leute aus ganz Deutschland und darüber hinaus war (und ist), gibt es das Forum natürlich immer noch!
Langfassung

Matthias „Evil_Igel“ Igel gründete Igelmetal im Jahr 2001 als reines Spaßprojekt, um Metal-News und Plattenkritiken ins vergleichsweise junge Internet zu stellen. Zunächst für sich, doch letztlich natürlich auch für alle interessierten Metalheads. Nach und nach entwickelte sich die Seite zu einem Online-Szene-Treffpunkt für das Sauerland – und im Laufe der Zeit auch für alle Iron Igels im deutschsprachigen Raum.

2007 baute er die Seite zu einem Metal-Webzine mit interaktiven Benutzerfunktionen aus und eine eigene Redaktion – die Redaktiere – füllte die Seite mit Interviews, CD-Kritiken, Konzertberichten und Neuigkeiten. Vieles funktionierte nie so recht, wie man es sich gewünscht hätte, doch der Spaß stand für alle klar im Vordergrund.

Weiter wuchs die Gemeinschaft, mehr Promo-Agenturen versorgten das Zine mit CDs und Interviewmöglichkeiten. Igelmetal avancierte für Matthias zum Vollzeitjob – neben dem Vollzeitjob: Nicht nur als Chef der Redaktiere, sondern vor allem auch als allgemeiner Häuptling war er im Einsatz und hatte dank seines Hobbys plötzlich keine Zeit mehr für sein Hobby. Kurzum: Am 1. April 2008 wurde Igelmetal in die Hände seiner Mitglieder gegeben.

Der Name blieb, doch Aufgaben wurden neu verteilt, ein neuer Chefredakteur gefunden und auf alter Infrastruktur weitergearbeitet. Das Leben ging weiter, doch das Problem blieb: Familie, Karriere, Webzine und eben auch Verantwortung für letzteres passen schwerlich unter einen Hut. Das Zepter wurde wiederum weitergereicht – sowohl Oberhaupt, als auch Server-Admin zogen sich zurück.

Erneut wurden Freiwillige ausfindig gemacht und so konnte es auch 2010 auf der mittlerweile angestaubten Plattform weitergehen. Technische Probleme wuchsen, neue Browser kamen mit der alten Code-Grundlage immer weniger zurecht; Komfort-Funktionen fehlten nach wie vor und durch Improvisationen und Workarounds an der Webseite war die Plattform ohnehin komplett unwartbar geworden. Der marode Internetauftritt war immer wieder Anlass zur Diskussion über das Niveau der redaktionellen Arbeit. Wo endet der Charme enthusiastischer Freizeit-Schreierlinge und wo beginnt Dilettantismus? Wie würde man auch renommierte Plattenlabels dazu bringen, uns ernst zu nehmen und zu unterstützen?

Einziger Ausweg: Eine komplett neue Internetseite. Recht bald wurde klar, dass der Bau einer kompletten Plattform nicht halbherzig nebenher zu erledigen ist – vom Import mittlerweile hunderter CD-Kritiken und vieler Interviews, Konzertberichte, und, und, und zu schweigen. Plötzlich ging es um die Grenzen der Freundschaft: Geld wurde benötigt, um den Relaunch in fremde, professionelle Hände zu geben. Nachdem sich bereits erste Beträge in Luft auflösten und der voraussichtliche finanzielle Rahmen in den vierstelligen Bereich rutschte, kamen erstmals kritische Stimmen auf:

Wer bezahlt das alles? Die Redaktiere? Spenden alle Community-Mitglieder? Benefiz-Events für Igelmetal? Gibt es Alternativen? Braucht Igelmetal eigentlich ein Webzine?

Die ersten Jahre kam man immerhin ohne Inhalte einer expliziten Redaktion aus. Abgesehen davon war das Problem der unglaublichen Belastungen für das Zine-Oberhaupt (mittlerweile -häuptin) immer noch nicht vom Tisch. Abgesehen vom Spaß an der Freude und gelegentlichen Pressepässen für Konzerten hatte das Zine seinen Schreiberlingen nichts zu bieten. Es kostete Zeit und eben auch Geld – niemand hat je mit Anzeigen o.ä. Kohle verdient. Und eigentlich hatte das auch niemand vor.

All diese Probleme spalteten die Gemeinschaft der Iron Igels und so wurde im April 2011 die Trennung von Community und Zine mit winziger Mehrheit beschlossen.

Ein gewählter Rat wird fortan den Karren lenken und die Richtung ist klar: Igelmetal soll sich auf das Wesentliche Konzentrieren – eine geile Community sein. Eine neue kleine Seite ohne redaktionelle Komponente wird entstehen und wachsen. Ohne Zeit- und Gelddruck, Stück für Stück.

Unsere Gemeinschaft hat viele Umbrüche und Konflikte überstanden. In jedem vermeintlichen Ende wurde ein neuer Anfang gesehen und immer bewiesen, dass uns letztlich nicht Internetseiten und finanzielle Abhängigkeiten, sondern reale Freundschaften verbinden.

Zehn Jahre nach der Bierlaune eines sauerländer Metalheads sind wir nun gespannt, wohin die nächsten Monate und Jahre führen werden. Lassen wir uns überraschen.

Auf der Suche nach Rezis, Interviews und Konzertberichten?

Aufgrund verschiedener Sicherheitslücken im alten System können wir leider nicht mehr auf alte Inhalte verweisen. Ob die redaktionellen Inhalte in ein neues Webzine exportiert oder öffentlich einsehbar auf Igelmetal.de archiviert werden, wird derzeit geklärt.

Auf der Suche nach Kutten?

Die Kuttengalerie befindet sich ebenfalls im Umbau, ist aber nach wie vor erreichbar.

Was passiert jetzt?

Internetseiten wachsen nicht auf Bäumen, aber wir arbeiten daran, hier so schnell wie möglich einen zeitgemäßen Untersatz für unsere Community zu stricken. Fleißige Helfer sind dabei stets willkommen.

Bis alles so weit ist, wird noch eine Weile vergehen. Bitte schaut die Tage ™ nochmal rein!

Stachelige Grüße,
  – die Iron Igels